Proact Blog

Arbeiten Sie in der IT, um undichte Stellen zu stopfen?

“We joined the Navy
To see the world
And what did we see?
We saw the sea”
– Irving Berlin, Follow the Fleet

Marinesoldat ist nicht der einzige Beruf, bei dem die Versprechen der Personalvermittler nicht der nüchternen Realität des eintönigen Alltags entsprechen. Nehmen Sie beispielsweise die IT. Die meisten Leute werden Technologen, weil sie ihre Fähigkeiten dazu nutzen wollen, neue Innovationen zu entwickeln und so die Welt zu verändern. Neue Mitarbeiter lernen schnell, dass sie einen Großteil ihrer Zeit mit Routineaufgaben, zeitaufwändiger (aber unerlässlicher) Wartung, Monitoring und Optimierungsaufgaben verbringen.

Niemand unterschätzt, wie wichtig es ist, dass geschäftskritische Systeme und Infrastrukturen reibungslos arbeiten. Unternehmen hinterfragen allerdings zunehmend, ob sich die Investition in qualifiziertes IT-Personal überhaupt lohnt, wenn sie 80% ihrer Zeit mit Routineaufgaben verbringen. Da Unternehmen weltweit vor einer Einstellungskrise wegen fehlender IT-Fachkräfte stehen, denken sie auch darüber nach, wie sie die talentiertesten Mitarbeiter für sich gewinnen können, wenn sie ihnen keine spannende und erfüllende Arbeit bieten können.

Die klassische Antwort auf das Problem des mühsamen IT-Managements ist, dies auf Dritte auszulagern. Für viele Unternehmen macht dies allerdings geschäftlich gesehen nicht viel Sinn, da sie dabei die Kontrolle über ihre IT aufgeben müssen und gleichzeitig viel Potenzial für Innovationen und zum Experimentieren einbüßen.

Traditionell gibt es keinen Mittelweg zwischen umfangreichem Outsourcing und dem Betrieb der gesamten IT-Infrastruktur in-house. Wenn sich ein Unternehmen dazu entscheidet, die Kontrolle über das IT-Management zu behalten, stellt es meist schnell fest, dass die Träume von Innovationen sich in nichts auflösen, da Routine-Wartungsarbeiten und Optimierungsaufgaben ein 24/7-Job sind. Natürlich bedeutet das auch, dass das qualifizierte IT-Team ähnlich wie die Marinesoldaten die meiste Zeit „aufs Meer blickt“, anstatt an bedeutsamen und erfüllenden Projekten zu arbeiten.

Und dabei ist noch nicht einmal die Rede von der gewerblichen Notwendigkeit des Infrastruktur-Managements. Der IT-Fachkräftemangel ist heutzutage zwar zu einem der dringendsten strategischen Probleme für Unternehmen geworden, aber IT-Budgets sind noch immer so wichtig wie eh und je.

Unternehmen stehen stets vor der unangenehmen Entscheidung, wie viel Geld sie dem Schutz ihrer wichtigsten Systeme widmen wollen.

Wir sehen immer mehr Unternehmen, die sich angesichts dieses Dilemmas für „Outtasking“ entscheiden. Ziel ist es, von beiden Seiten das Beste mitzunehmen: Unternehmen sollen die Kontrolle über alle Aspekte ihrer IT behalten, aber dennoch jederzeit Zugriff auf technischen Support und Monitoring für all ihre Systeme und die Infrastruktur haben.

Je früher sich ein Unternehmen ausführlich mit diesen neuen Technologien auseinandersetzt, desto mehr Kontrolle wird es über deren Nutzung haben. Hier gilt das Prinzip: Veränderungen sind notwendig, damit alles beim Alten bleibt. Wer der neuen Technologie offen gegenübersteht und diese nicht nur widerwillig toleriert, profitiert wahrscheinlich auch eher von neuen Arbeitsweisen. Es ist dann ebenfalls wahrscheinlicher, dass die talentierten jungen Mitarbeiter, die die Zukunft des Unternehmens sind, auch bei diesem bleiben.

Im Gegensatz zu den traditionellen Modellen für IT-Support, bei denen der Kunde für das System-Monitoring und die Protokollierung von Problemen verantwortlich ist, übernimmt der Service-Provider beim Outtasking spezielle, definierte Aufgaben. Eine der passendsten Aufgaben ist das dauerhafte Monitoring der IT-Umgebung des Kunden und die Benachrichtigung bei potenziellen Bedenken in der IT-Infrastruktur, bevor diese zu Problemen werden.

Das Schöne bei diesem Modell ist, dass der Kunde die volle Kontrolle über die IT behält und mit Hilfe unserer Einblicke jegliche gewünschten Reparaturen und Veränderungen vornehmen kann.

Wir denken, dass die Vorteile des Outtasking für sich sprechen. Damit können Unternehmen ihre hart erarbeiteten (und zu recht teuren!) IT-Fachkräfte für strategische Projekte einsetzen, die dem Unternehmen echte Mehrwerte bieten, ohne sich um Probleme aufgrund einer nicht überwachten Infrastruktur sorgen zu müssen. Unser hauseigener Outtasking-Service, Proact Premium Support+, bietet Kunden Zugang zu unserem Team aus 500 Technikern mit langjähriger Berufserfahrung und damit einer deutlich größeren Ressource, als irgendein In-House-Team jemals aufbringen könnte.

Unser Team agiert als virtuelle Erweiterung des Teams unserer Kunden und hilft bei Ausgangsuntersuchungen, dem Kontaktieren von Anbietern und sonstigen Tätigkeiten, die bei der Problemlösung helfen und einen Ausfall verhindern, der Ihr Unternehmen lahmlegen oder Ihren Ruf schädigen könnte.

Premium Support+ bringt viele operative Vorteile mit sich, darunter niedrigere Kosten und geringere Ausfallzeiten, aber es kann auch echte strategische Werte bieten. Da sich Unternehmen in allen Branchen darum bemühen, die Initiative bei der digitalen Transformation zu ergreifen, sind IT-Fachkräfte absolute Mangelware. Was wäre wohl besser dazu geeignet, diese händeringend gesuchten Mitarbeiter anzulocken, als dem IT-Personal die Aufgaben und Freiheiten zu bieten, die es sich immer gewünscht hat?

Sie können Ihrem IT-Team mit der Auslagerung Ihres geschäftskritischen Infrastruktur-Monitorings zwar nicht versprechen, dass es die Welt entdecken wird – aber Sie geben ihm jede Möglichkeit, sie zu verändern.

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